Die Entscheidung, Haussanierung frühzeitig zu durchzuführen, ist nicht nur aus ökologischer Sicht sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich lohnend. Eine aktuelle Studie der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zeigt auf, dass Modernisierungen im Bestand deutlich klimafreundlicher sind als Neubauten. Dies liegt insbesondere an den sogenannten grauen Emissionen, also den CO2-Emissionen, die bereits bei der Herstellung und Errichtung eines Gebäudes entstehen.
Die Kurzstudie der DGNB stellt heraus, dass die CO2-Emissionen von Neubauten im Durchschnitt bis zu 2,4-mal höher sind als die von umfassenden Sanierungen. Dies bedeutet, dass auch energieeffiziente Neubauten die Emissionslast ihrer Errichtung über Jahre hinweg nicht ausgleichen können. Wer sich also frühzeitig für eine Sanierung entscheidet, trägt aktiv zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks bei.
Neben dem offensichtlichen Beitrag zum Klimaschutz ist eine frühzeitige Gebäudemodernisierung auch aus wirtschaftlicher und komfortabler Sicht von Vorteil. Eine rechtzeitige Sanierung trägt dazu bei, langfristige Kosten durch steigende Energiekosten oder aufwendigere Reparaturen zu vermeiden. Zudem bietet sie die Möglichkeit, modernste Technologien zu integrieren und den Wohnkomfort signifikant zu steigern. Wer sich frühzeitig für eine Sanierung entscheidet, kann von zahlreichen finanziellen und praktischen Vorteilen profitieren. Es gibt also viele Gründe, die für eine schnelle Umsetzung sprechen. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile, die eine frühzeitige Gebäudemodernisierung besonders attraktiv machen:
Die Studie legt nahe, dass frühzeitige Sanierungen besonders ökologisch vorteilhaft sind. Werden Maßnahmen zu spät ergriffen, entstehen über Jahre hinweg unnötige Emissionen, die sich durch frühzeitige Eingriffe vermeiden lassen. Darüber hinaus können frühzeitige Sanierungen helfen, unerwartet steigende Energiekosten zu reduzieren und Gebäude gegen zukünftige gesetzliche Anforderungen abzusichern. Wer frühzeitig modernisiert, kann zudem von höheren staatlichen Förderungen profitieren, da viele Programme frühzeitige und umfassende Maßnahmen besonders belohnen. Auch die Vermeidung von Bauschäden, die durch veraltete Technik oder mangelhafte Dämmung entstehen können, ist ein entscheidender Faktor.
Zudem können modernisierte Gebäude eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Wetterbedingungen bieten, was insbesondere im Hinblick auf den Klimawandel von Vorteil ist. Eine frühzeitige Sanierung erhöht darüber hinaus den Wohnkomfort und kann durch smarte Technologien den Energieverbrauch weiter senken. Wer also über eine Modernisierung seines Gebäudes nachdenkt, sollte nicht zu lange warten, um sowohl von den finanziellen als auch den ökologischen Vorteilen zu profitieren.
Eine Sanierung kann viele Formen annehmen und ist stark abhängig vom Zustand des Gebäudes, den individuellen Bedürfnissen der Eigentümer und den finanziellen Möglichkeiten. Während einige Gebäude lediglich kleinere Modernisierungen benötigen, um ihre Energieeffizienz zu verbessern, erfordern andere eine umfassende Renovierung, um den aktuellen Standards zu entsprechen. Auch gesetzliche Vorschriften, klimatische Bedingungen und zukünftige Nutzungsmöglichkeiten spielen eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung für die richtige Sanierungsstrategie. Nicht jede Sanierung ist gleich – je nach Gebäudezustand und Zielsetzung gibt es unterschiedliche Ansätze:
Mit den Erkenntnissen der DGNB-Studie erhält die Diskussion über den Gebäudebestand eine neue Grundlage. Politische Entscheidungsträger sind gefordert, Modernisierungen noch stärker zu fördern und gesetzliche Rahmenbedingungen für klimafreundliche Sanierungen zu verbessern.
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